Sonntag, 10. Juli 2011

Lost in Iceland Teil I

Sie ist wieder da. So mehr oder weniger zumindest: Meine Seele.
Ist einfach in Keflavík am Gepäckschalter hängen geblieben. Air Berlin hat sich bereits umfassend für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Seit Donnerstag hab ich sie jetzt zurück. Zumindest teilweise. Ein wenig Seele ist auf Island hängengeblieben und hält dort die Stellung für mich bis ich wiederkomme. Dass ich wiederkomme ist nämlich nur eine Frage der Zeit. I am totally lost in Iceland. Warum? Kann ich nicht erklären. Island ist ein Land, das man entweder hasst und es ganz genau begründen kann oder liebt und keine Ahnung hat warum.

Besonders erschreckend ist die Tatsache, dass ich noch nicht mal eine Woche zurück bin und es mir schon wie eine Ewigkeit vorkommt.


Unsere Tour startete mit einer Übernachtung in Reykjavík in einem "Hotel" Marke Jugendherberge ohne Klopapier und einem nostalgischen Badezimmer aus den 40ern. Frühstück hatten wir zwar gebucht, gab es aber um halb acht noch nicht. Also mussten Simmi und ich in der Tanke gegenüber schmausen. Für umgerechnet 12 Euro gab es eine Sinfonie aus trockenem Brötchen an nem Pott Kaffee/Tee und "Original Icelandic Water".


Nach der Stärkung ging es für Simone, Sophie und mich vom BSI aus mit dem Bus nach Varmahlíd. 6 Stunden Busfahrt an Islands Nordwest Küste entlang. Erst die Klimaanlage auf voller Stärke an, dann die Heizung... herrlich!


In Varmahlíd erwarteten uns dann schon Denise und Sveinn mit dem tollen neuen Bus. Die nächste Busfahrt dauerte nur 20 Minuten bis zum Hof Lytingsstadir. Dort angekommen gab es eine nette Vorstellungsrunde der Reittourgäste in Englisch oder zumindest einer Sprache, die so ähnlich klang bei Tee Kaffee und dem isländischen Gebäck "Eheglück". Ein Plätzchen ähnliche wie Crumble mit Rhabarber . Köstlich. Seitdem ich in Deutschland zurück bin, hab ich einen Heißhunger darauf. Hoffe, dass ich irgendwie dieses Rezept aufgetrieben bekomme!

Und dann ging es auch schon aufs Pferd.


Come in and find out

Mein erstes Pferd war Rökkvi. Ein schicker brauner Wallach mit Wallemähne, der vor allem gut "schön" konnte, aber nicht schnell.




Man beachte den Schatten. Wir hatten fünf Minuten Sonne bei 4 Grad. Herrlich!




Gefährliche Schafgitter

...Fortsetzung folgt...!

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