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Sonntag, 3. Juli 2011

Wir haben keinen Dachschaden

mehr, denn jetzt ist das Dach, dank Stefan, Harvey und Ali, wieder dicht....und die Ponies haben auch noch eine hübsche Regenrinne am Stall!

Samstag, 28. Mai 2011

Wollt ihr fleißige Handwerker sehn...die Hunderste

Wir waren mal wieder fleißig (ich glaube so beginne ich mittlerweile jeden Post, wenn wir mal wieder was am Ilmerhof geschafft haben).
Vor zwei Wochen hatten die Ilmerhof-Männer erst in einer relativ spontanen Großaktion den Fressständer erhöht, damit die Ponys bei Hochwasser nicht immer ihre Füße beim Fressen baden müssen. Zusätzlich wurde der Fressständer um zwei Fressplätze erweitert. (Fotos davon folgen)

Vorletztes Wochenende haben dann mal nur wir Frauen den Hammer geschwungen. Die gesamten Zaunlatten musste ausgetauscht, gestrichen und mit Harvey Spezial-Lochmatte miteinander verbunden werden. Nicht die handwerkliche Tätigkeit an sich bereitete uns Probleme, sondern irgendwie Effizienz und einen organisierten Arbeitsablauf festzulegen.




Harveys Lochmatten-Konstruktion


Eine günstige und gute Alternative zu den teueren Abstandhaltern

So mussten erst die alten Latten abgenommen und dann jede einzelne Latte neu ausgemessen und zurecht gesägt werden. Berechtigterweise stellte sich irgendwann die Frage, warum man damals beim Riegeln nicht überall den gleichen Abstand genommen hat...



Außerdem haben wir endlich die Gerätehalter installiert, die Stefan besorgt hat.

So, jetzt sieht es auf jeden Fall wieder schön ordentlich aus.



Sonntag, 1. Mai 2011

Meisterliches, neues Parkett zum Tanz in den Mai

Doppelter Meisterschaftstag! Während sich die Dortmunder 60 km entfernt zum verdienten Deutschen Meister schossen, vollbrachten wir vom Ilmerhof ebenfalls meisterhafte Dinge:
An nur einem Tag haben wir den alten Fußboden im Unterstand erneuert. Was als Langzeitprojekt angedacht war, verlief durch die fleißige Haltergemeinschaft doch überraschend schneller.

Ein kleiner Rückblick:
Zehn Jahre ist unser Offenstall schon alt. Recht stümperhaft und unerfahren haben wir damals die Islandpferdehaltung begonnen Endlich nicht mehr die Töchter zu irgendwelchen Reitställen im Kreis Soest fahren zu müssen und viel Geld in Reitbeteiligungen zu investieren, war die Motivation. Außerdem klang es so herrlich romantisch und einfach, ein paar Ponys am eignen Hof stehen zu haben. Blauäugig.

Viele angebliche Fachleute haben sich immer wieder in den Bau der Offenstallanlage eingemischt. Haben uns falsche Tipps mit monetären Hintergedanken gegeben und so verliefen die ersten Jahre wenig befriedigend. Es war eine Tortour!

Erst hoben wir auf dem ganzen Paddock die Grasnarbe ab und füllten diesen Bereich mit Holzhackschnitzel auf. Ein herrlicher Swimming-Pool entstand. Kaum regnete es, stand der gesamte Auslauf zentimeterhoch unter Wasser. Auch im Stall stand die Plörre tagelang. Deshalb bockten wir nach ein paare Monaten den Unterstand auf 10 cm Höhe und verlegten einen Holzfußboden. Der Stall war nun trocken. Doch immer wieder mussten wir sukzessiv die Bodenbretter erneuern. Befriedigend war das Ganze nicht. Zumal immer mal wieder ein Brett zerbrach und das eine Gefahr für kleine Ponyfüße bedeutete. Letztes Jahr überlegten wir deshalb, Gummiplatten auf dem Holzfußboden zu verlegen. Die Idee wurde bei den Quadratmeterpreisen für Gummiböden ziemlich schnell zu einer Schnapsidee. Ein innovativer kostenrealistischer Ansatz musste her. Da brachte uns unser Hofschmied Jürgen Meyer auf die Idee, einen Holzfußboden aus Fichtenstangen zu setzen. Und hier ist das wunderbare Ergebnis:


Doch bevor mit dem Setzen des Bodens begonnen werden konnte, musste erstmal der Alte raus. Eine Schweinearbeit. Denn untern Holzbrettern hatte sich nach und nach einiger Dreck gesammelt, der erst einmal raus geschaufelt werden musste. Angeblich ist Stefan schon um halb sechs morgens unterm Unterstand gewesen und hat mit dem Herausreißen des Holzfußbodens begonnen... da so früh jedoch noch keiner von uns wach war, lässt sich diese Behauptung nur schwer überprüfen.

Tief unter dem Sand versteckte sich tatsächlich noch eine Betonplatte, die wieder freigelegt werden musste

Das "Römmtömmtömm", wie Simone das grüne Stallauto der Schreibers nennt, erwies sich als äußerst strapazierfähig. Wir haben deshalb überlegt, dass wir doch keinen Trecker brauchen und stattdessen den grünen SUV mit einem Frontlader ausstatten werden... Harvey hat sicherlich noch einen im Keller rumfliegen...

Mit einer Menschenkette wurden die Holzscheite auf den Anhänger geworfen. Verletzt wurde niemand.

Die stärkste Frau der Welt - Pippi Langstrumpf, mach den Mund zu und hör auf zu staunen!

Puzzeln für Anfänger

Anschließend wurden die Löcher mit Sand verfüllt

Linn und Pia bei der angeblich wichtigsten Aufgabe: "Wir streuen den Sand mit unseren Händen in die Löcher"


Warum so eine seltsame Idee?
Wir haben lange überlegt, was der beste Fußbodenbelag für unseren Pferdestall seien könnte. Es sollte ein Fußboden, der folgende Dinge erfüllt:

- wärmeisolierend
- muss nicht eingestreut werden
- kostengünstig
- leicht zu reparieren
- rutschfest
- natürlich
- Wasser kann abfließen
- "weich", damit die Ponys sich gerne hinlegen
- keine Gefahren durch gebrochene, gesplitterte Bretter

All diese Anforderungen erfüllt der Boden. Die erste Nacht auf dem neuen Parkett wurde von den Ponys als sehr gut empfunden. Deutliche Liegestellen sind erkennbar :-)

Samstag, 26. März 2011

Ein Sandkasten für die Ponys


Zwei goldgelbe Sandhaufen säumten in den letzten Tagen die Einfahrt zum Ilmerhof: Feinster Kirchhellener Reitsand - Für die Ponys eben nur das Beste. Nach gut einem Jahr hatten wir beim Paddockdienst soviel Sand abgetragen, dass an manchen Stellen schon das Vlies sichtbar wurde.
Höchste Zeit, dass das Ilmerhof-Team mal wieder gemeinsam fleißig wurde.


Mama in Spe bereitet die Paddockplatten vor, die endlich mal verlegt werden. Zwar ist der Paddock wirklich sehr trocken - egal bei welchem Wetter - jedoch haben sich die Ponys eine Ecke zum Klo auserkoren, welche jetzt sehr schnell verdreckt.


Der Könich, Harveys Bruder, zieht den Boden schön glatt.


Jonas und Holger verteilen den Sand auf den Paddockplatten.

Neidfaktor - genau so in kleiner Luxustrecker würde gut zum Ilmerhof passen. Freundlicherweise hat sich der Könich bereit erklärt, uns mit seinem Trecker zu unterstützen.


Zwei eindeutige Arbeiterdenkmäler...Jasmine scheint den Sand per Hand aufzufüllen. Der neue Meditations-Zen-Paddock


Der heimliche Chef vom Ilmerhof - Oma der flotte Feger

Samstag, 20. November 2010

Wollt ihr fleißige Handwerker sehen...

...müsst ihr auf den Ilmerhof gehen!
Pünktlich vorm Weihnachtsmarkt sollen noch einige Baustellen geschlossen werden. Das Projekt Flutlichtanlage am Reitplatz konnte gestern schon erfolgreich abgehakt werden:

Projekt Nr. I - Und Harwey sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht!

Wir lachen über den Berliner Fernsehturm...

Stefan und Harwey bei der Feinjustierung

Zwar wurde die Gefahr, dass man sich im Dunkeln auf dem Reitplatz verirrt gebannt, jedoch eröffnet der neue Flutlichtmast auch eine neue Gefahrenquelle. Harwey befürchtet, dass sich Flugzeuge, die auf dem Dortmunder Flughafen landen wollen, angesprochen fühlen könnten und schon am Ilmerwald in den Landeanflug gehen... Achja, und falls sich jemand fragt: Woher haben die dieses verdammt geniale Flutlicht!? Richtig, hatte Harwey noch bei sich rumstehen...

Projekt II: Der Frostbunker

Am Luftschutzbunker wurde auch wieder gearbeitet. Liebevoll hat Stefan den Betonkasten mit Silikon und Mörtel versiegelt, sodass er sich hoffentlich nicht mehr mit Grundwasser füllt.


Projekt Nr. III: "Wenn ihr den Hühnerstall schön macht, bekommt ihr einen Kinderpunsch"

...dieses Projekt konnte von den Mädels leider immer noch nicht abgeschlossen werden. Obwohl Linn und Pia gestern schon den ganzen Nachmittag damit beschäftigt waren, das Eichenlaub aus dem Hühnerdorf zu beseitigen, schafften es die vier Blondies heute noch einen weiteren Nachmittag den Hühnern zu widmen. Natürlich gab es gestern und heute Punsch... ich erkenne da ein Muster... Wahrscheinlich ist ihnen morgen der Stall immer noch nicht schön genug.



Projekt Nr. IV: Hilfe, in einer Woche ist Weihnachtsmarkt und wir haben noch so viel vor

... immerhin ist der Vorgarten mittlerweile gesellschaftsfähig. Mit Rechen, Laubsauger und einer Menge Rindenmulch wurde das heimliche Katzenklo des Ilmerhofs auf Vordermann gebracht. Anschließend widmete sich Antje noch den schönen Dingen des Lebens: Die Küchenfenster wurden von Außen weihnachtlich dekoriert.



Mittwoch, 27. Oktober 2010

Eine Ode an Bob den Baumeister!



Gerne hätte ich mal Hawey als kleinen Jungen im Sandkasten buddeln gesehen und sein Verhalten analysiert. Vielleicht hat er auch nie einen Sandkasten gehabt und kompensiert diese verpasste Kindheitserfahrung nun mit Erdarbeiten rund um den Ilmerhof.
Das neuste Projekte könnte heißen: "Wir spielen den Grabenkrieg von 1914 nach" oder einfach "wir legen eine frostsichere Wasserleitung für den harten Winter".


Synergieeffekt: Wenn der Boden schon mal umgekrempelt ist, kann man auch gleich noch nen Schacht fürs Erdkabel graben, hat sich Hawey gedacht...Bald kommt Licht ins Dunkel - Der Ilmerhof bekommt einen beleuchteten Reitplatz!