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Sonntag, 13. März 2011

Am Aschermittwoch war alles vorbei



Warum ich erst jetzt über die Karnevalsreitstunde blogge? Ganz einfach, weil uns die Karnevalsfeierei dermaßen terminlich eingenommen hat, dass ich gar keine Zeit zum Posten hatte ;-)

Verkleidet samt Pony mussten die Ilmerhof-Youngsters zur vergangenen Reitstunde auf dem Reitplatz erscheinen. Neben der ungewohnten Verkleidung gab es noch eine optische Neuerung: Linn durfte zum ersten Mal Flitze-Pony Funa in der Reitstunde reiten. Big Ben schien es wenig zu stören, dass seine Chefin ihm fremd ging.

Johanna und Hringur präsentierten sich als Freunde der Nacht: Johanna als Vampir und Hringur als blutverschmiertes Opfer. Leider war Hringur Johannas Umhang nicht ganz so geheuer, sodass er die ersten Runden im Rennpass genommen hat...

Linn und Funa waren als Pipi Langstrumpf und kleiner Onkel verkleidet (die Flecken sind auch nach einer Woche noch auf dem Pony!)

Lena war als Schlange verkleidet - Leider verdeckte die Sicherheitsweste die größten Teile des Kostüms.








Sonntag, 19. Dezember 2010

Schneerennen

Soviel Schnee hat das Lippetal schon lange nicht mehr gesehen. Der weiß gepolsterte Boden bot den perfekten Anlass für den ersten Ausritt der vier Mädels - ganz ohne erwachsene Begleitperson -Bis auf ein paar Zaungäste, die zufällig eine Kamera in der Hand hatten :-)

Noch stehen die vier Wilden da als könnten sie kein Wässerchen trüben

Aber dann kamen die drei aus der hintersten Ecke der Wiese angerast. Lena war leider so schnell mit Nótt, dass ich sie nicht mit der Kamera packen konnte ;-)

Kurze Verschnaufpause im Trab...

...und weiter ging der wilde Sprint

Hringur hat dann irgendwann die pure Lebensfreude gepackt und hoch ging es mit dem Hinterteil.

Und noch mal!

Doch Jojo setzte sich zur Wehr und zack war Hringur im Rennpass

...und auf geht's zum Endspurt

Wie dieses Foto beweist, fühlte sich Misti einen kurzen Augenblick ebenfalls dazu verleitet, zu buckeln...aber nur ganz kurz und auch nur ein ganz bisschen!

Njáll und Ögn genossen währendessen die Ruhe auf der Weide

Samstag, 30. Oktober 2010

Kinderbelustigung nach Art des Hauses

Was macht man, wenn fünf Kinder reiten wollen, aber nur vier Ponies zur Verfügung stehen?
Richtig, man nimmt drei Ponies und fünf Kinder + 1 und improvisiert schnell die ersten internationalen Ilmerhof "Ponyspiele".
Hier die Teams:
Team Hringur: Alissa und Johanna
Team Nótt: Andra und Lena
Team Misti: Linn und Pia

Begonnen wurde mit dem Spiel "Wasserrennen". Hier galt es in fünf Minuten möglichst viel Wasser von einem Eimer per Plastikbecher in den nächsten Eimer zu bringen. Schwierigkeit hierbei war, dass nach jedem Hin und Her Pferdeführer und Reiter die Position wechseln mussten.




Als nächstes stand das Spiel "Möhrenessen" an. Hierbei musste der Reiter rückwärts auf dem Pferd sitzend schnellstmöglich eine Möhre essen, die an einer Angel hing. Der Punkt ging an denjenigen, der als Erstes die Carotinhaltige Wurzel verspeist hatte.


Ob es an Andras großem Hunger oder an ihrer großen Klappe lag, sei dahin gestellt - Jedenfalls hat sie das Möhrenwettessen gewonnen. Das Schwierige bei diesem Spiel war es übrigens, die Ponies davon abzuhalten, beim Möhrenessen mitzuspielen.
Ebenso verlockende, kulinarische Köstlichkeiten waren Bestandteil des nächsten Spieles: Kartoffellauf. Die drei Teams mussten innerhalb von fünf Minuten möglichst oft, die Kartoffel von der einen Pylone zur nächsten balancieren und danach jeweils die Position wechseln. Also der eine rauf aus Pferd und der andere runter. Der Clou war, dass selbst während des Reiterwechsels die Kartoffel nicht runterfallen durfte. Fiel diese dennoch in den Sand, musste derjenige, der am Boden war zur nächsten Pylone sprinten, dort abschlagen und erst dann durfte der Ritt weiter gehen....



Die letzte Disziplin hieß Schrittrennen. Dieser Titel klingt zwar wie ein Oxymoron, hat es aber in sich! Rückwärts musste Reiter 1 zur Pylone gegenüber reiten, einmal um diese herum, dann Reiter 1 runter und Reiter 2 rückwärts drauf und zurück zur ersten Pylone. Gewonnen hatte derjenige, der als erstes an der Anfangspylone wieder angelangt war. Trabte oder töltete ein Pony an, gab es als Zeitstrafe einen erneuten Reiterwechsel...

Die Sieger werden morgen nach dem Paddockdienst geehrt...

Sonntag, 24. Oktober 2010

Sie sind zurück!

Endlich ist wieder Gewusel auf dem Ilmerhof: Die Mädels sind aus Berlar zurück.
Nach dem Abschlussausritt haben wir die blonde Bande heute wieder abgeholt. Müde, aber dafür mit fast unangerührten Koffern voll sauberer Wäsche. "Wir hatten nur unsere Reithosen und Ilmerhofpullis an", lautete die Antwort, warum noch alles so sauber sei. Praktische Kinder. Welsh-Reiterin Linn hat nach den fünf Tagen in Berlar nun auch ihr Herz an die Islandpferde verloren..."Ich weiß jetzt endlich, was ihr an den Isländern so toll findet", meinte sie und fragte gleich im Gegenzug, wann sie denn wieder nach Berlar könnte. Die gleiche Frage beschäftigte auch die anderen drei Mädels schon auf der Rückfahrt. Und just wurde der erste Punkt auf den Weihnachtswunschzetteln der vier Mädels notiert: Ein Reitkurs in Berlar.
Was Linn bisher noch nicht ahnt: Endlich ist der Antrag auf ein weiteres limbrock'sches Islandpferd beim männliches Familienoberhaupt durch...
...allerdings müssen wir uns noch bis zum Sommer gedulden.

Pony Nr. 1 wieder da!

Pony Nr.2...

Hringur, Pony Nr.3, war zu diesem Zeitpunkt schon längst wieder mitten drin in der Herde und hat seine Stuten zurückerobert...


Donnerstag, 21. Oktober 2010

Die vier Blondies in der Kaderschmiede

Ja, bei uns auf dem Ilmerhof dürfen nur blonde süße Mädchen reiten... könnte man zumindest meinen, wenn man unsere vier Blondies sieht.

Seit Mittwochnachmittag erobern die vier nun die Reitschule Berger in Berlar. Mit im Gespäck Misti, Nótt und Hringur. Linns Welsh Big Ben musste leider zuhause bleiben, schließlich will der Mini-Limbrock endlich tölten lernen und es würde an ein Wunder grenzen, wenn es Biggi gleich mit lernen würde.
Nach einer chaotischen Ankunft in Berlar, fing es dann auch noch zu schneien und zu donnern...
Morgen fahren Andra, Antje, Denise, Jari, Simone, Tina und ich den wilden Haufen besuchen und. Wir sind gespannt und werden berichten!

Wer will eigentlich in Berlar einen Reitkurs mitmachen? Und wo bleiben die Mädels zum Auto Auspacken?
Dieses Bild stellt einen modernen Sklaven dar.

Das Zimmer ist bereits in Beschlag genommen!

Nein, das Weiße sind keine Schuppen, sondern Schnee!!!!

Samstag, 5. Juni 2010

Fotoshooting für Germany's Next Ponyhofmodel

Wer ist eigentlich diese Heidi Klum? Für wahre Schönheiten muss man keine Hochglanzmagazine kaufen oder den Fernseher anmachen - richtig echte Schönheiten laufen bei uns im Garten rum und sind jederzeit bereit für ein kleines Fotoshooting.











Samstag, 22. Mai 2010

Trolle und Elfen...Zuckerbrot und Peitsche auf Isländisch

"Linn, deine Putzkiste steht noch am Anbindebalken!"
"Pia, Mistis Halfter fliegt aufm Paddock rum!"
"Lena, du wolltest doch noch fegen!"
"Johanna, die Äpfel liegen immer noch auf dem Reitplatz!"

...und bevor man sich den Mund wund faselt, steht man lieber selber auf und räumt hinter den lieben Kleinen hinterher. Doch damit ist ab heute Schluss!
Dank einer genialen pädagogischen Co-Produktion von Denise und Hofchef Antje, gibt es ab heute Elfe und Trolle.

Wer mehr macht als er muss und sich artig verhält, kann eine Elfe bekommen.
Wer alles hinter seinem A**** liegen lässt, Arbeiten nicht erledigt, bekommt einen Troll.
Damit das Ganze auch etwas Druck ausübt und den positiven Ehrgeiz anspornt, darf sich derjenige, der am Ende des Monats am meisten Elfen hat, etwas aus der Elfenkiste aussuchen.

Bei dem Inhalt ist es fast schon schade, dass nur die u 16 auf der Trolle- und Elfenliste stehen.

...allerdings sind wir uns bei manchen Reitern noch nicht sicher, ob die Altersgrenze nicht vielleicht doch hochgestuft wird ;-)




Freitag, 30. April 2010

Und durch die ganze Bahn wechseln!


Es schwebte wie ein Damokles Schwert über der ganzen Woche: "Oh, oh Freitag um drei ist Reitstunde auf dem Platz".
Bisher wurde reiten beim Ausreiten beigebracht. "Lenk mal nach links, da kommt ein Trecker!"
Ob es nun das intelligente Pony war,
das beschloss, es sei vernünftiger dem Gefährt aus dem Weg zu gehen oder die Reitkünste des Kindes oben drauf, blieb bei solchen Situationen immer offen.
Deshalb ordnete Reitchef-Denise an: "Die Kinder lernen jetzt erstmal richtig reiten und zwar ganz klassisch auf dem Reitplatz."
Sehr vernünftig - Schließlich kann man da auch nicht so schnell vor Bäume reiten oder den Anschluss verlieren, weil man beim Wolken zählen die Welt um sich herum vergisst.








Auf normalen Höfen ist ein Reitplatz entweder da oder wird gebaut. Bei uns ist es wie immer etwas anders...

Unser Reitplatz musste erstmal aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden. In den sechs Jahren, vielleicht auch sieben oder acht (wer zählt das schon), in denen er nicht benutzt worden war, hatten sich die Holzhackschnitzel überlegt, ein eigenes Imperium zu gründen.
Aus dem einstigen putzigen, kleinen Weidengehäcksel war mittlweile ein richtiger Wald gewachsen. Der schöne Sandbelag schütze sich vor Sonne und Regen unter einer dicken Grasschicht.

Die Prozedur wie aus dem kleinen Biotop wieder ein ansehnlicher Reitplatz wurden, führe ich nur in Schlagworten auf. In meiner Dissertation werde ich mich diesem Thema noch einmal ausführlich widmen:

- Kettensäge
- Trecker
- 4 bärenstarke Männer, die in erster Linie den Trecker angefeuert haben, wie er die Wurzeln aus dem Boden gezogen hat.
- 6 unermüdliche Frauen mit noch unermüdlicheren Schubkarre, die die Wurzeln und Weidenäste aufs Höllenfeuer gefahren haben

1 Woche später:

- 1 kleiner Junge + Trecker und Grubber
- 15 Pfadfinder, die die ausgegrubberten Graswurzeln zusammengeharkt und zu den allesfressenden Hühnern gefahren haben
-

...wie gesagt - das war wirklich die Kurzfassung

Ab sofort gibt es also Reitunterricht. Und die erste Stunde verlief wirklich gut. Nächsten Donnerstag um sechs hallt es wieder durch die Ilmer: Arbeitstempo Tölt!

Denises Resümee: "War doch echt super. Keiner ist durchgegangen und alle sind aufm Pferd geblieben!"